Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen

Jeder Mensch wird als ein Genie geboren. Kinder brauchen Vertrauen und Freiraum, um in diesem Selbstverständnis zu bleiben. Im Spiel erfinden und kreieren Kinder fortwährend neue Welten und Möglichkeiten. Im Laufe der Jahre werden diese Fähigkeiten überlagert durch Konditionierungen und schulische Aufgaben. Je früher wir Kindern und Jugendlichen Unterstützung bieten in ihrem kreativen Potential zu bleiben, desto spielerischer und selbstverständlicher bauen sie kreatives, freies Denken und flexibles Handeln in ihren Alltag ein. Denn individuelle Lösungen finden, Flexibilität und Kreativität sind geforderte Fähigkeiten im zukünftigen Berufsleben.

Auch Sie können diese Fähigkeiten fördern, indem Sie kreative Projekte in Ihrer soziale Einrichtung, z.B. einer Schule, einem Kinderhort oder auch Seniorenheim, einbinden. Ich entwickle, eingehend auf die Wünsche Ihrer Einrichtung oder Institution, das passende Format. Auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten, unterstütze ich diese mit wertvollem Wissen und Angeboten.

Kreatives Tun kennt kein Alter, Jung und Alt können gleichermaßen in ihrer Entwicklung unterstützt werden. In Schulen z.B. wird die Zusammenarbeit der Schüler gefördert und gestärkt. Die Schüler sammeln handwerkliche und künstlerische Erfahrungen und erleben sowohl den Umgang mit dem Material als auch die Ausdauer und Freude bei der Fertigstellung eines Projekts. Durch das Tun mit den Händen, werden wichtige Verbindungen im Gehirn verknüpft und bildet somit einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung wertvoller Denkfähigkeiten. Senioren erfahren sich wieder als eigenständig handelnde Personen und gewinnen ein Stück Autonomie zurück. Belastendes kann ausgedrückt und losgelassen.

Junge Kreative

In jedem Workshop wird der Entstehungsprozess eines Kunstwerks von Anfang an vermittelt. Nach gemeinsamer Ideensuche entstehen Skizzen. Diese werden auf ihre Machbarkeit hin überprüft. In Gemeinschaftsprojekten erfahren Kinder und Jugendliche, was es bedeutet, Hand in Hand zu arbeiten. Jeder hat seine Qualitäten, die besonders in der Gemeinschaft zum Tragen kommen. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt, sowie kreatives und lösungsorientiertes Denken gefördert.

Die Konzepte für einen Workshop oder eine künstlerische Gestaltung werden mit den Wünschen und Anliegen des jeweilen Projektpartners abgestimmt. Das können Stunden-oder Tagesworkshops sein, oder Angebote zu Projektwochen zu bestimmten Themen oder Anlässen.

Kreative Senioren

„Alles, was Spaß macht, hält jung.“ Curd Jürgens

Die eigene Lebensgeschichte hat bei älteren Menschen eine große Bedeutung. Dieser wird in der Kunsttherapie viel Raum geboten. Vergessene Handlungsabläufe, die das ganze Leben lang im Gehirn gespeichert wurden, werden in der Kunsttherapie in spielerischer Art und Weise wieder aktiviert und in Erinnerung gerufen. Auf diese Weise können z.B. auch Schlaganfallpatienten, Parkinson-Erkrankte, Demenzkranke, oder ganz einfach alte Menschen, die an ihrer Vergesslichkeit leiden, durch die motorische, sensorische und kognitive Stimulation ihre körperliche und geistige Beweglichkeit erhöhen, die Wahrnehmung stärken, Gehirnfunktionen trainieren und stärken, sowie die Ausdauer und Konzentration verbessern. Und das Wichtigste – die Lebensfreude steigern!

In dem Kunsttherapeutischen Begleitprojekt zur Aussstellung „Menschen mit Demenz“ der „Gesundheitsregion Plus“ des Landkreises Wunsiedel, wurde deutlich, welch aktivierende Wirkung Kunsttherapie auf Menschen mit einer Demenzerkrankung hat. 2018 organisierte die Gesundheitsregion eine Ausstellung im Rahmen der psychischen Gesundheitswochen zum Thema Demenz. Ergänzend dazu, erarbeiteten wir ein KreativProjekt in zwei Seniorenheimen im Landkreis. Es fanden je zwei Workshops in den Heimen, sowie ein Angebot für Angehörige in meinem Atelier statt.

Die in den Workshops entstandenen Bilder wurden im Landratsamt im Rahmen der Informationsausstellung präsentiert.

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