Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen

Je früher wir beginnen unser kreatives Potential zu entfalten, desto spielerischer und selbstverständlicher bauen wir kreatives, freies Denken und flexibles Handeln in unseren Alltag ein. Denn individuelle Lösungen finden, Flexibilität und Kreativität sind geforderte Fähigkeiten im zukünftigen Berufsleben.

Kreative Projekte und Workshops bieten eine willkommene Abwechslung im Alltag. Darüber hinaus werden durch das mit den Händen Arbeiten wichtige Verbindungen im Gehirn verknüpft und bildet somit einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung wichtiger Denkfähigkeiten.

Kreatives Tun kennt kein Alter, Jung und Alt können gleichermaßen in ihrer Entwicklung unterstützt werden. In Schulen z.B. wird die Zusammenarbeit der Schüler gefördert und gestärkt. Die Schüler sammeln handwerkliche und künstlerische Erfahrungen und erleben sowohl den Umgang mit dem Material als auch die Ausdauer und Freude bei der Fertigstellung eines Projekts. Senioren erfahren sich wieder als eigenständig Handelnder und gewinnen ein Stück Autonomie zurück. Auch können Sie Belastendes ausdrücken und damit loslassen.

Junge Kreative

In jedem Workshop wird der Entstehungsprozess eines Kunstwerks von Anfang an vermittelt. In Gemeinschaftsprojekten erfahren Kinder und Jugendliche, was es bedeutet, Hand in Hand zu arbeiten. Jeder hat seine Qualitäten, die besonders in der Gemeinschaft zum Tragen kommen. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt und das kreative und lösungsorientierte Denken gefördert.

Die Konzepte für einen Workshop oder eine künstlerische Gestaltung werden mit den Wünschen und Anliegen des jeweilen Projektpartners abgestimmt. Workshops dauern in der Regel (zwei bis) drei Stunden, möglich sind auch Tagesworkshops und Projektwochen zu besonderen Themen oder Anlässen.

Kreative Senioren

„Alles, was Spaß macht, hält jung.“ Curd Jürgens

Die eigene Lebensgeschichte hat bei älteren Menschen eine große Bedeutung. Dieser wird in der Kunsttherapie viel Raum geboten. Vergessene Handlungsabläufe, die das ganze Leben lang im Gehirn gespeichert wurden, werden in der Kunsttherapie in spielerischer Art und Weise wieder aktiviert und in Erinnerung gerufen. Auf diese Weise können z.B. auch Schlaganfallpatienten, Parkinson-Erkrankte, Demenzkranke, oder ganz einfach alte Menschen, die an ihrer Vergesslichkeit leiden, durch die motorische, sensorische und kognitive Stimulation ihre körperliche und geistige Beweglichkeit erhöhen, die Wahrnehmung stärken, Gehirnfunktionen trainieren und stärken, sowie die Ausdauer und Konzentration verbessern. Und das Wichtigste – die Lebensfreude steigern!

In dem Kunsttherapeutischen Begleitprojekt zur Aussstellung „Menschen mit Demenz“ der „Gesundheitsregion Plus“ des Landkreises Wunsiedel, wurde deutlich, welch aktivierende Wirkung Kunsttherapie auf Menschen mit einer Demenzerkrankung hat. 2018 organisierte die Gesundheitsregion eine Ausstellung im Rahmen der psychischen Gesundheitswochen zum Thema Demenz. Ergänzend dazu, erarbeiteten wir ein KreativProjekt in zwei Seniorenheimen im Landkreis. Es fanden je zwei Workshops in den Heimen, sowie ein Angebot für Angehörige in meinem Atelier statt.

Die in den Workshops entstandenen Bilder wurden im Landratsamt im Rahmen der Informationsausstellung präsentiert.

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