Kunst & Gesundheits Impuls

In der Zeit des Corona- Lock- downs wurde der Wochenimpuls geboren. Darin finden sich Gedankenimpulse, angereichert mit einer Meditationen, einer kreativen Aufgabe oder einer effektiven Methode aus der Persönlichkeitsentwicklung. Weiter unten kannst du diese nachlesen.

Leider konnte ich das wöchentliche Schreiben nicht aufrecht halten, dennoch gibt es diesen Impuls, nur in längeren Abständen. Und natürlich allerlei Informationen aus meinem Atelier Kunst & Gesundheit, sowie aktuelle Workshops. Ich würde mich freuen, wenn du meinen Newsletter abonnierst um so regelmäßige Informationen zu erhalten. Auf dem Seitenende findest du den Link dazu.

Wochenimpuls # 13

Leider haben wir Menschen es immer noch nicht geschafft, über uns hinaus zu wachsen und alle Menschen als gleich anzusehen, die Nachrichten sind voll davon. Besonders das neueste Ereignis in Amerika hat eine Welle der Empörung und des Mitgefühls in der Gesellschaft ausgelöst, das führt mich diese Woche zu folgendem Thema:
 

Mitgefühl

Mitgefühl beginnt bei Mitgefühl für sich selbst. Aus Sicht der buddhistischen Psychologie liegt die Ursache für mangelndes Mitgefühl anderen Wesen gegenüber in mangelnder Selbstliebe. Und wenn wir uns selbst nicht lieben, können wir uns selbst gegenüber auch nicht mitfühlend sein. Und wenn wir uns gegenüber nicht mitfühlend sind, können wir es anderen gegenüber auch nicht sein. Die eigene Person ist also der Ansatz: Wir müssen lernen, uns selbst zu lieben.

Mitgefühl ist etwas anderes als Mitleid

Es funktioniert auf Augenhöhe. Wenn da zum Beispiel ein Bettler vor dem Supermarkt sitzt, verwahrlost aussieht und eine Flasche Bier neben sich stehen hat, kann man ihm aus Mitleid einen Euro geben, dabei tunlichst wegsehen und rasch weitergehen. Der Mann tut einem irgendwie leid, aber man möchte nichts mit ihm zu tun haben. Mitgefühl bedeutet, das wir uns unseres gemeinsamen Menschseins bewusst werden.

Mitgefühl nicht mit Empathie verwechseln

Empathie bedeutet, dass man sich mit der Situation und den Gefühlen eines anderen verbindet. Dass man fühlt, was der andere empfindet. Das kann unter Umständen fatale Folgen haben. Eine Krankenschwester zum Beispiel, die ihre Gefühle nicht abgrenzen kann und das Leid der anderen in sich aufnimmt, wird auf Dauer vollkommen ausgebrannt werden und kann somit niemandem mehr helfen. Hat sie gelernt mitfühlend zu sein, nimmt sie das Leid anderer noch immer wahr, bleibt aber nicht darin verhangen. Statt dessen wünscht sie ihnen, in der Situation Heilung zu finden.

Als Grundlage Mitgefühl zu Erlernen, kann die klassische buddhistische Mitgefühlsmeditation, die 
„Liebende-Güte-Meditation“ hilfreich sein. Kern dieser Übung ist, dass man sich selbst und anderen Gutes wünscht.


Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein.
Möge ich mich sicher und geborgen fühlen.
Möge ich mit Liebe und Leichtigkeit durch das Leben gehen.
 

Wiederhole diese Übung sooft sie dir gut tut. Nimm zum Beenden ein paar tiefe und bewusste Atemzüge. 
Experimentiere mit dieser Meditation gerne auch, wenn du dich z.B. in einem Konflikt mit einer anderen Person befindest, oder jemandem gute Wünsche und Heilung schicken möchtest.

Übung für Selbstmitgefühl

  1. Bleibe morgens nach dem Aufwachen noch einen Moment liegen.
  2. Spüre in den Körper hinein und nimm die Empfindung wahr, die dein Atem im Körper erzeugt. Beibe einen Moment lang dabei.
  3. Dann bringe dich in Kontakt mit deiner Güte. Denke dazu an all das Gute und Hilfreiche, das du in der letzten Zeit oder in deinem Leben gedacht, gesagt oder getan hast – an alle großen, aber auch kleinen, unscheinbaren Dinge. Lasse die Freude, die dabei entsteht, zu und spende dir Zuneigung, Wärme und Anerkennung.
  4. Werde dir deines Bedürfnisses bewusst, gesund, beschützt und glücklich zu sein. 
  5. Praktiziere die „Liebevolle Gütemeditation“. Richte die Segenswünsche an dich selbst, wiederhole sie nach Belieben und lasse sie tief in dein Herz einsinken 

Alltagsübung zum Entwickeln von Mitgefühl 
Wünsche jedem Menschen Gutes, der dir heute begegnet. Zum Beispiel: „Mögest du einen schönen Tag haben“ oder „Friede sei mit dir“ oder welcher Satz auch immer dir in den Sinn kommt. Nimm dabei auch deine Gefühle und Gedanken wahr. Vielleicht möchtest du einmal damit experimentieren, auch einem Menschen Gutes zu wünschen, den du schwierig findest oder gegen den du ausgesprochene Abneigung hegst. Beim Üben mit einem schwierigen Menschen können wir am meisten über uns lernen – unter anderem, wie viel Güte in uns steckt. Praktiziere eine Zeit lang mit diesen Übungen für Mitgefühl und Selbstmitgefühl im Alltag und beobachte, was sich verändert.

Wochenimpuls # 12

Erdung

In den letzten Tagen begegnete mir immer wieder das Thema zum eigenen Standpunkt und Ängste im Zusammenhang mit den Auswirkungen von Corona auf unsere Gesellschaft. Zum einen herrscht große Unsicherheit darüber was erlaubt ist und was nicht, zum anderen, erleben wir, wie die Distanzverordnungen sich direkt auf uns und unser Verhalten gegenüber mit unseren Mitmenschen auswirken. In der Öffentlichkeit müssen wir uns an Regelungen halten, ob wir wollen oder nicht.

Deshalb möchte ich dich diese Woche zur Erdung einladen. In stürmischen und bewegten Zeiten wie diesen, brauchen wir Stabilität, Halt und einen festen Stand. 

Erde dich!

Verbinde dich mit der Kraft in dir und verwurzle dich ganz bewusst mit der Erde. Schnapp dir ein paar deiner Lieblingsmalsachen und gehe an einen Ort in der Natur, vielleicht hast du einen ja Lieblingsbaum, und mache folgende Meditation.

Meditation: „Ich als Baum“

Stelle dich aufrecht hin, schliesse deine Augen und gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem. Atme ganz bewusst ein paar mal tief ein und aus. Werde nun zum Beobachter deines Atems, spüre wie dein Atem ganz von selbst, ein- und ausströmt. Gehe nun mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füssen, nimm wahr wie sie den Boden berühren, wie du auf der Erde stehst. Spür hier in dich hinein,  wie du dich fühlst du dich? Wie stehst du auf dem Boden? wie verbunden fühlst du dich mit der Erde, mit der Umwelt? Stelle dir nun vor, wie Wurzeln aus deinen Füssen wachsen, tief in die Erde hinein gleiten und sich in alle Richtungen verzweigen. Verbinde dich mit der Kraft der Erde und spüre, wie diese Kraft in dich hineinströmt und dich aufrichtet, dir Halt und Stabilität gibt. Nimm dich als kraftvollen Stamm wahr. Stelle dir nun vor, wie der obere Teil deines Körpers eine Baumkrone bildet, Äste aus dir heraus wachsen und dich mit deiner Umgebung verbinden. Lass die Äste streben wohin sie wollen, und gib ihnen genug Raum, um sich zu entfalten. Spüre, wie deine Äste sich mit dem Universum verbinden und wie die Kraft des Universums in dich einströmt. Nimm dich als Verbindung zwischen Himmel und Erde wahr und spüre, wie du von oben und unten mit Energie gespeist wirst, wie diese Energie durch dich hindurch fliesst. Lass diese Energie ganz mühelos fliessen, von  oben nach unten und wieder zurück, in einem immer währenden Kreislauf. Spüre wie du zum Kanal der göttlichen Energie wirst. Spüre die Möglichkeit zu wachsen und zu blühen und all das, was in dir ist, nach aussen zu tragen, dich in deiner Schönheit zu zeigen und zu verschenken! Nimm dich als Baum wahr, spüre, wie du fest verwurzelt da stehst, all den Stürmen des Lebens standhältst und die Baumkrone einen schützenden Mantel um dich bildet. Lege nun deine Hände auf dein Herz und verankere dieses wunderbare Gefühl tief in dir. Spüre noch einmal in dich hinein, wieviel Halt und Erdung du jetzt wahrnehmen kannst. 

Öffne deinen Augen und male dich als Baum, gib dich diesem Malprozess ganz hin und geniesse es ohne zu Werten und Beurteilen. Wenn du magst, schreibe zu den Wurzeln, was dich nährt, zu den Ästen, was deine Wünsche und Bedürfnisse sind, wonach du strebst. Der Stamm bildet dich selbst, das was dich ausmacht und frage dich hier, wofür du dankbar bist!

Wochenimpuls # 11

Gelassenheit

Kennst du das? Es gibt Tage an welchen man sich einfach selbst im Weg steht, an welchem die Dinge einem einfach nicht gelingen und die Gedanken verrückt spielen. Meist ist unser Fokus eingeschränkt und hält uns davon ab, über den Dingen zu stehen und das große Ganze zu sehen. Da wäre doch eine Portion „Gelassenheit“  gerade recht. 

Die 10 Gebote der Gelassenheit, auch bekannt als Dekalog der Gelassenheit, werden Papst Johannes XXIII. (1881–1963) zugeschrieben und gelten als ein Angebot einer einfachen und unkomplizierten Lebensphilosophie.

Die 10 Gebote der Gelassenheit

 1. Leben

Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben – ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt

Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern… nur mich selbst.

3. Glück

Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin … nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

4. Realismus

Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen

Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln

Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen – und ich werde es niemandem erzählen.

7. Überwinden

Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

8. Planen

Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

9. Mut

Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.

10. Vertrauen

Nur für heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

Nimm dir nicht zu viel vor. Es genügt die friedliche, ruhige Suche nach dem Guten an jedem Tag zu jeder Stunde, und ohne Übertreibung und mit Geduld.

Wochenimpuls # 10

Vaterkraft

Mein heutiger Impuls steht im Zeichen der Männer, besser noch, der Väter! Haben wir neulich erst unsere Mutter wert geschätzt, so steht dies auch dem Vater zu. Viele von uns sind im klassischen Elternhaus groß geworden: Vater geht arbeiten, Mutter ist zuhause. Damit war der Vater nicht in der Präsenz, wenig anwesend und abends, nach der Arbeit oft müde. Als Kind prägt sich dieses Bild der klassischen Familie tief in uns ein und damit verbunden ist die Abwesenheit des Vaters. Ich möchte dich auch diese Woche einladen, dir einmal deine Beziehung zu deinem Vater anzusehen. Egal wie deine Beziehung zu deinem Vater ist oder war, hier habe ich 7 kraftvolle Fragen, die dir helfen können, deine Beziehung zu deinem Vater zu durchleuchten:

  • Welche Eigenschaften habe ich von meinem Vater geerbrt?
  • Worin ist mein Vater mir ein Vorbild?
  • Wie hat mich mein Vater unterstützt?
  • Was kann ich meinem Vater geben?
  • Welche Überzeugung habe ich im Bezug auf meinen Vater? Satzanfänge wie „ Mein Vater ist…..“ „Immer wenn mein Vater von der Arbeit         heim kam hat sich ….verändert“ , „Meine Beziehung zu meinem Vater ist…..“
  • Frage dich, ob diese Überzeugung noch ihre Gültigkeit hat, wenn ja, warum?
  • Wofür liebe ich meinen Vater?
  • Was habe ich meinem Vater zu verzeihen?

Wenn es etwas gibt, was du ihm zu verzeihen hast, versuche ihm zu vergeben. Erinnerst du dich noch an den ersten Wochenimpuls? Dort habe ich das Hó oponopono Ritual aus Hawai beschrieben, lies das noch einmal auf meiner Website unter „Aktuelles -> Wochenimpuls“ nach.
Wenn es dir gut tut, schreibe auch hier einen Brief an deinen Vater, mit all den Dingen die du ihm schon immer mal sagen wolltest. Dieser Brief ist nur für dich, nutze dieses Ritual, um dir selbst über Dinge klar zu werden und dich von Lasten zu befreien. Anschließend kannst du diesen Brief verbrennen und dir dabei vorstellen, das, was darin steht, liebevoll loslassen darfst und dem Universum übergibst. 

Schreibe eine Liste für all die Dinge in deinem Leben wofür du deinem Vater dankbar bist.

Wochenimpuls # 9

Fantastische Frauen

Ganz gleich welche Beziehung DU zu deiner Mutter hast oder auch hattest, sei ihr dankbar, sie hat dich genährt mit ihrem Leib. Durch unsere Mutter kommen wir in diese Welt, dürfen wir die menschliche Erfahrung aus dieser Erde machen. Auch wenn der Muttertag bereits vorbei ist, möchte ich dich einladen, eine Liste mit all dem, wofür du deiner Mutter dankbar bist, zu schreiben.
Schreibe diese Liste einfach nur für dich, um dir bewusst zu machen, was alles in deinem Leben durch deine Mutter ist. Falls es dir schwer fällt das zu tun, weil du z.B.ein schwieriges Verhältnis zu deiner Mutter hast, empfehle ich dir, dich an einen ruhigen Ort zu setzten und ihr einen Brief zu schreiben, (nur für dich!) mit all dem, was du ihr schon immer sagen wolltest. Vielleicht fällt es dir danach schon leichter, Dankbarkeit für deine Mutter zu empfinden. In Frieden mit seinen Eltern zu sein, ist der Boden für ein erfülltes Leben.
Fantastische Frauen

Diese Woche habe ich eine besondere Empfehlung für euch: die geniale Digitale Tour der FANTASTISCHEN FRAUEN in der Schirn in Frankfurt
https://schirn.de/fantastischefrauen/digitorial/

Die Ausstellung zeigt Künstlerinnen in der Zeit des Surrealismus, der so ziemlich genau vor 100 Jahren seinen Anfang nahm. Viele der Künstler waren damals sehr arm, doch sie hatten Farben, Leinwände und Pinsel, um neue Sichtweisen und Einsichten zu festzuhalten. Unter anderem war ihr Bestreben, das Gedankengut, das zum ersten Weltkrieg führte, aufzulösen und eine Befreiung des Geistes zu erlangen. So waren z.B. auch die Theorien Sigmund Freuds bei den Surrealisten willkommen. Leider waren die Frauen, auch bei den Künstlern, mehr Musen und Schülerinnnen, als das man ihnen eine eigenständige Künstlerpersönlichkeit zuschrieb. Diesen Platz mussten sie sich hart erkämpfen und noch heute sind diese Künstlerinnen oft im Schatten ihrer männlichen Kollegen. 
In der Einleitung heisst es:

„Surrealismus ist eine Geisteshaltung! Kein Stil. So vielfältig wie die Vertreterinnen und Vertreter dieser Bewegung ist das Spektrum der Themen, mit denen die Surrealistinnen und Surrealisten gegen das Bürgertum, Staat, Politik oder Kirche aufbegehrten. Sie trafen sich regelmäßig im Paris der 1920er-Jahre, verfassten Manifeste, publizierten Zeitschriften. Sie diskutierten über politische Entwicklungen ebenso wie über die damals neue Psychoanalyse, deren Erkenntnisse sie als Impulse nutzten, um die Gesellschaft mit den Mitteln der Kunst zu verändern. Ihre Ideen verbreiteten sich über ganz Europa, Nord- und Mittelamerika. Anhand von 34 Künstlerinnen aus 11 Ländern beleuchtet die SCHIRN erstmals den weiblichen Beitrag zum Surrealismus bis in die 1970er-Jahre.“

Wochenimpuls #8

Bestcase statt Worstcase

Freunde, wie die Zeit vergeht, heute schreibe ich schon den Wochenimpuls #8! Das sind 8 Wochen in welchen wir ausserhalb der Norm leben. Für viele sind diese Wochen eine echte Herausforderung, Kinderbetreuung, Homeschooling, Entbehrung sozialer Kontakte….nichts ist, wie es einmal war und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis wir wieder in unseren geregelten Alltag zurück kehren. 

Aber halt, willst du das wirklich? Willst du genau da weiter machen wo du aufgehört hast? Möglicherweise bedeutet das auch einfach wieder in den alten Trott zurück zu kehren und in Kauf zu nehmen, das all die Zeit, die dir jetzt zur Verfügung stand und in welcher du zur Ruhe gekommen, heruntergefahren bist, neue Seiten an dir entdeckt hast, und, nicht zuletzt auch mit dir selbst konfrontiert worden bist. Ja, vielleicht löst genau das Stress bei dir aus, macht dir das Angst, weil unsere Gesellschaft auf Ablenkung trainiert ist. Und doch glaube, ich, das das genau das ist, was wir als Menschen, als Gesellschaft, jetzt brauchen. Wir sind aufgefordert unser Verhalten, Denken und Handeln zu überdenken. Eine Lehre aus dem Talmud besagt:


 Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

In dieser Woche lade ich dich ein, dir deine Gedanken und Gewohnheiten anzuschauen. Mit unseren Gewohnheiten bewegen wir uns in unserer Komfortzone, sie ist bequem und vertraut. Hier findet kein Wachstum statt; es ist wie faul auf der Coach liegen und dabei bauen sich Muskeln- und Gehirnmasse ab. Herausforderungen dagegen, dehnen unseren Geist. Sie fordern uns auf, Lösungen zu finden und neue Wege zu gehen. Das ist oft mit Unbehagen und Angst verbunden, weil wir uns in das Unbekannte begeben. Hier findet Wachstum statt, und es erfordert auch Mut, den nächsten Schritt zu tun. Wann immer du dich unsicher oder in Angst befindest, einen bestimmt Schritt zu tun, kannst du sicher sein, das du genau richtig bist. Denn, dein Ego will dich am liebsten auf der Coach liegen lassen und erfindet alle möglichen Tricks, um dich daran zu hindern aus deiner Komfortzone heraus zutreten.

Worstcase or Bestcase? 

Für was entscheidest du dich? In letzter Zeit höre ich immer wieder Menschen, den Worstcase beschreiben:  daß nach Corona alles schneller und schlimmer wird, die Wirtschaft zusammen bricht, oder sonstige Horrorszenarien. Ich frage mich, warum wir Menschen dazu neigen, uns immer den schlimmsten Fall vorzustellen? Ich denke, wir sind gesellschaftlich konditioniert. Was wäre, wenn du dir erlaubst, das alles möglich wäre? Was wäre das in deiner Vorstellung?  Was wäre dein „Bestcase“ vom Leben? 

Ich möchte dich in dieser Woche zu einer kreativen Schreibübung einladen: 

  1. Nimm dir ein grosses Blatt Papier und schreibe in die Mitte des Blattes
  2. Wenn alles möglich wäre…..
  3. schreibe am oberen Rand: was ich tue, was ich denke, was ich fühle
  4. suche dir 5-6 Lebensbereiche aus , z.B. Familie, Beruf, Partnerschaft, Gesundheit, Finanzen usw.
  5. schalte deinen inneren Kritiker und deine Begrenzungen aus, erlaube ihnen, heute frei zu haben
  6. schreibe zu allen Bereichen auf, was alles möglich wäre
  7. und beschreibe jeweils die drei Aspekte : was ich habe, was ich tue, was ich fühle

Da wo wir unseren Fokus hingeben, fliesst die Energie hin, was bedeutet, du nährst mit deinen Gedanken die Richtung, das WOHIN dein Leben geht. Was wäre, wenn wir alle unsere Energie in eine Zukunft voller positiven Wendungen zu unser aller Wohl lenken würden? Was wäre, wenn wir dem geistigen Wachstum mehr Aufmerksamkeit schenken, anstatt dem wirtschaftlichen und kommerziellen? Was wäre, wenn wir im Einklang mit der Umwelt leben könnten, anstatt im Raubbau? Was wäre, wenn wir in Frieden mit uns und unserer Umwelt leben würden?
Nimm diese Denkanstösse bitte nicht persönlich, wir alle sitzen im gleichen Boot und sind gefangen in dem, wie unsere Gesellschaft tickt. Doch irgendwo können wir anfangen, jeder für sich, auch einfach in eine andere Richtung zu denken, denn, wir wissen ja, am Ende werden unsere Gedanken zu unserem Schicksal.
Ich wünsche dir eine gute Woche!

Wochenimpuls #7

Powerdrink aus der Natur – grüne Smoothies

Heute möchte ich dir einen gesunden Impuls zur Stärkung des Immunsystems geben. Und, dazu brauchst du nicht einmal etwas kaufen, oder in die Apotheke zu gehen, denn, unsere Apotheke liegt direkt vor der Haustür! Wir können spazieren gehen und dabei Wildkräuter sammeln um damit einen Tee aufzubrühen oder einen leckeren grünen Smoothie zu zubereiten.

Der unerschöpfliche Garten der Natur bietet uns gerade die besten und wertvollsten Gesundheitsboosts, die wir bekommen können! Einige von euch kennen ja meine Vorliebe für Wildkräuter; im Frühling bekommt jeder Besuch mindestens eine Tasse frisch gebrühten Brennesseltee oder einen grünen Smoothie serviert. Das Chlorophyll in den Pflanzten ist jetzt besonders stark deren positive Wirkung auf uns. Ich bin ein Riesenfan von Brennnesseln. Sie wirken blutreinigend und entwässernd, zudem enthalten sie auch noch eine hohe Dosis Eisen. Mann kann die frischen Brennnesseln als Tee zubereiten, wie Spinat kochen, oder das Kraut einfach in Pfannkuchen, Kartoffelpuffer, Suppen oder anderem kleingeschnitten als Gewürzkraut beigeben. Hmm, das schmeckt sogar auch Kindern. Jetzt ist auch die Sammelzeit, um das Kraut zu trocken und damit seinen Wintervorrat an Tee anzulegen.
Generell gilt beim Sammeln darauf zu achten, dass man in einer „sauberen“ Ecke sammelt, heisst, nicht am Strassenrand oder an gedüngten Feldrändern. Zudem sollte man immer nur einen Teil von einer Stelle weg sammeln und genügend Teile stehen lassen. Ich nenne es, respektvoll sammeln, eben darauf achten das man nicht räubert und der Pflanze auch respektvoll begegnet. Hier sind ein paar der wichtigsten Pflanzen die jetzt gesammelt werden können:

  • Brennnessel         getrocknet oder frisch als Tee, Spinat oder Kräuterbeigabe
  • Gänseblümchen   Im Salat, getrocknet in Teemischungen ( Haut)
  • Löwenzahn          als Salat, die frischen Knospen in Butter geschwenkt und gesalzen
  • Huflattichblüten   getrocknet als Tee ( bei Husten)
  • Giersch Spinat und als Kräuterbeigabe
  • Bärlauch frisches Kraut, Pesto, Butter 

Die hier genannten Pflanzen sind nur ein kleiner Teil dessen, was jetzt gesammelt werden kann, weiteres würde den Rahmen hier sprengen. Wer sich für mehr interessiert findet jede Menge gute Literatur dazu. Mein Buchtipp als Einstieg: Susanne Fischer Rizzi: „Medizin der Erde“

Ein weiteres Highlight in meiner grünen Küche sind grüne Smoothies, der pürierte Zaubertrunk. Wenn ich morgens meinen Smoothie trinke, komme ich mir immer vor wie Popeye, der, direkt nachdem er seine Dose Spinat getrunken hatte, schier aus allen Nähten vor Kraft geplatzt ist. Das berühmte Popeyezitat lautet: „Ich bin was ich bin…und das ist alles was ich bin!“ 

Ein Smoothie besteht aus zwei handvoll frischem Grün, Brennnesseln, Giersch, Birkenblätter, Salat oder was der Garten so hergibt, süßen Früchten wie Äpfel, Beeren oder Bananen und sauberem Wasser. Die Früchte verleihen dem Smoothie den angenehm süßen Geschmack und durch das Chlorophyll erhält er seine magisch-grüne Farbe. Bei der Zubereitung verwendet man die ganze Frucht, auch mit Schale und Kerngehäuse. Ich gebe auch gerne ein Stück Ingwer oder Avocado dazu. Man kann das Ganze mit dem Zauberstab pürieren, was aber nicht sehr fein wird. Geräte zur Smoothiezubereitung von gibt es inzwischen in allen Preisklassen, einfach mal ausprobieren.

Der grüne Smoothie ist magisch. Das Pflanzengrün, enthält besonders viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. Die sekundären Pflanzenstoffe wie Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff, liefern einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden. Sie sind maßgeblich an allen Stoffwechselprozessen beteiligt und sorgen dafür, dass unser Körper einwandfrei funktioniert. Zum Beispiel regulieren sie den Wasserhaushalt und sorgen für die Kontraktion der Muskeln, die Erregung der Nerven und die Bildung von Blut. Unser Körper kann diese Mikronährstoffe bis auf einige Ausnahmen nicht selbst bilden, daher müssen wir sie ihm regelmäßig zuführen.

Zusammenfassend können diese gesundheitliche Wirkungen eintreten:

  • Grüne Smoothies liefern schnell Energie und können die Konzentration beim Lernen und Arbeiten verbessern 
  • Grüne Smoothies unterstützen die Entgiftungsprozesse im Körper
  • Grüne Smoothies bekämpfen freie Radikale und schützen die Zellen vor vorzeitiger Alterung
  • Grüne Smoothies können die Stresstoleranz erhöhen und verbessern die psychische Befindlichkeit
  • Grüne Smoothies stärken die Darmflora, verbessern die Verdauungstätigkeit durch die Vielzahl der Ballaststoffe und wirken Verstopfungen entgegen
  • Grüne Smoothies können für eine strahlend schöne Haut sorgen
  • Grüne Smoothies können das Risiko auf Zivilisationserkrankungen reduzieren da sie eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffe enthalten
  • Grüne Smoothies sorgen für ein besseres Körpergefühl und mehr Wohlbefinden 

Abschließend möchte ich dich darauf hinweisen, das diese Informationen sich aus Selbsterfahrung und angelesenen Informationen zusammen setzt. Es geht mir ausschließlich darum, dich zu ermuntern, dir die Kraft aus der Natur zu holen, die sich dir bietet.

Ich wünsche dir viel Vergnügen beim Sammeln und Ausprobieren! 

Wochenimpuls #6 

Starte deinen Tag mit positiven Gedanken

Gerade jetzt ist es wichtig, das wir auf uns achten. Wenn wir das sagen ist für jeden klar, das damit die körperliche Gesundheit gemeint ist. Die geistige Ebene der Gesundheit kommt meist gar nicht Betracht, dabei ist gerade sie es, die ganz wesentlich zu unserem Wohlbefinden beiträgt! Unsere Gedanken erschaffen unsere Gefühle und haben somit großen Einfuss auf unsere Gesundheit. Je nachdem wie wir uns fühlen, hat dies Einfluss auf die Prozesse in Körper und Gehirn. Wir alle wissen, das Glücksgefühle Dopamin ausschüttet, welches unsere Motivation steigert. Oder das wir uns bei Angst zusammenziehen, kurz atmen oder sogar den Atem anhalten und das Herz rast. 

Mit unseren Gedanken und Gefühlen können wir uns stärken aber auch schwächen. Diese Woche möchte ich dich einladen, dir jeden Morgen eine Powerdusche zu geben. Empower dich bevor du aufstehst und tobe dich so richtig aus auf dem Spielfeld der positiven Gedanken!

Schau mal, was dein erster Gedanke ist, unmittelbar nach dem Aufwachen. Ist er positiv oder negativ? Du kannst dir beim Einschlafen vornehmen, einen positiven Gedanken als Morgenbegrüßung zu haben, vielleicht legst du dir sogar gleich einen zurecht. Mithilfe von positiven Affirmationen kannst du dich am Morgen, bevor du aufstehst, stärken. Hier ein paar Beispiele, die du direkt anwenden kannst. Tipp: Hänge deine Lieblingssätze so auf, das dein Blick nach dem Aufwachen auf diese Sätze fallen. 

  • Ich öffne meinen Blick für all das Wunderbare um mich herum.
  • Der schnellste Weg zu Gesundheit besteht darin, meinen Geist mit guten Gedanken zu füllen.
  • Ich atme tief und voll. Der Atem des Lebens strömt in mich ein.
  • Ich bin erfüllt von Ruhe und Frieden
  • Jetzt ist die einzige Zeit in der ich lebe, ich entscheide mich dafür es zu genießen.
  • Das Leben unterstützt mich in allem was ich tue.
  • Ich bin wertvoll.
  • Ich folge meinem Herzen.
  • Ich vertraue meiner Kraft und überwinde Grenzen.
  • Alles was ich brauche ist in mir.
  • Ich bin gesund und strahle von innen heraus
  • Ich bin vollkommen in meiner Mitte.
  • Liebe und Leichtigkeit begleiten meinen Weg.

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, gilt es, deine bisherigen Glaubenssätze aufzuspüren und in kraftvolle neue umzuwandeln. Ich habe einen kraftvollen Kurs dazu entwickelt, in welchem du lernst 
1. wie du deine negativen Überzeugungen aufspürst
2. diese in kraftvolle Affirmationen umwandelst 
3. dein eigenes Kartenset gestaltest

Wachstum und Veränderung durch Affirmationen
– Gestalte dein eigenes Kartenset –

Samstag, 13.06.2020 10-18.00 Uhr
die ganze Beschreibung findest du hier: https://annettehaehnlein.de/termine/
Das Stattfinden des Kurses richtet sich nach der aktuell geltenden Corona, Covid-19 Verordnung. Du kannst dich aber bereits jetzt anmelden, die Bezahlung erfolgt bei der Teilnahme vor Ort, d.h. du gehst keinerlei finanzielle Verpflichtung ein.
Anmeldung unter http://info@annettehaehnlein.de oder Tel: 09232/880781

Ein weiterer Kurs zu diesem Thema:

Spruchwerkstatt

Freitag, 3.07.2020, 16-20.00 Uhr
Du gestaltetest deine Leinwand mit einem schönen Spruch oder einer Affirmation.
Die ganze Beschreibung findest du hier: https://annettehaehnlein.de/termine/
Das Stattfinden des Kurses richtet sich nach der aktuell geltenden Corona, Covid-19 Verordnung. Du kannst dich aber bereits jetzt anmelden, die Bezahlung erfolgt bei der Teilnahme vor Ort, d.h. du gehst keinerlei finanzielle Verpflichtung ein.
Anmeldung unter http://info@annettehaehnlein.de oder Tel: 09232/880781

Wochenimpuls #5

Wir sind der Wandel den wir erwarten

Der Frühling ist die Zeit der Fruchtbarkeit, des Samen säens, und Erwachens. Überall spriesst es jetzt und dank des leichten Regens, legt sich wie durch Zauberhand ein grüner Schleier über´s Land (haha, das reimt sich ja!).

Genau der richtige Zeitpunkt, um mal darüber nachzudenken, was man sich alles für die Zeit „danach“ wünscht, wenn das Leben langsam wieder in gewohnter Ordnung läuft. Vielleicht haben die Einschränkungen durch Corona und die dadurch gewonnene Zeit, neue Hobbies, neue Gewohnheiten oder andere Umgangsformen mit deinen Mitmenschen in dir geweckt, oder wieder aufflammen lassen. Vielleicht hast du eine Tätigkeit gefunden, wie du andere unterstützen kannst in dieser Zeit. Vielleicht hast du mehr Zeit gefunden dich kreativ auszudrücken oder Sport zu machen?

Diese Woche möchte ich die dazu einladen, dir klar zu werden, 

  • was du aus dieser Zeit mitnehmen möchtest
  • was du dauerhaft verändern möchtest
  • was dir besonders wichtig geworden ist
  • ohne was du nicht mehr leben möchtest
  • was du anderen geben kannst
  • wie du dich in deiner Welt einbringen kannst
  • wer du sein möchtest, um den Wandel aktiv mitzugestalten

Lass diese Fragen auf dich wirken und schreibe dir ganz spontan Antworten dazu auf. Ganz egal was kommt, lass es einfach zu, es gibt keine Grenzen. Stelle dir vor, deine inneren Kritiker haben gerade frei und sind verreist, du hast sturmfrei und kannst dich voll und ganz austoben! Denn, spätestens, wenn der normale Arbeitsrhythmus dich wieder fest im Griff hat, sind all deine Wünsche, Ideen und Vorsätze über den Haufen und nur noch eine Erinnerung. 

Wie kannst du das, was du gern verändern möchtest, wirklich in deinem Alltag verankern? Indem du dir bewusst darüber bist, was du möchtest, was du dir wünschst, was dich antreibt, dein „Wofür“. Und, indem du dran bleibst, und zwar täglich. Persönliches Wachstum bedeutet nicht, einen Kurs mitzumachen und danach ist alles anders. Nein, es bedeutet zu üben, üben, üben. Und das täglich. Was soll sich auf deiner täglichen Übungsmatte abspielen?

Am kommenden Samstag, dem 18.04. um 16.00 Uhr gebe ich zum Thema „Wir sind der Wandel den wir erwarten“ einen kreativen Online-Worksshop. Dich erwarten eine Einführung mit Visualisierung und Tips zur kreativen Umsetzung. Ich unterstütze dich dabei, deine persönlichen Samen zu säen oder deine persönlichen zu Eier legen. Es geht darum, das, was dir wirklich wichtig ist, kreativ zum Ausdruck zu bringen. 

Lege dir bitte folgende Materialien zurecht:

  • weisses Papier Din A3 (z.B. Schulmalblock) oder DIN A4
  • Kleber
  • Schere
  • Zeitschriften, eventuell bunte Papiere
  • Buntstifte, Kreiden, Wassermalfarbe, Filzstifte, Marker, was du so im Haus hast. Suche dir aus, was du gerne benützen möchtest.

Du kannst dir auch schon Bilder, Fotos, Sprüche, Zeitungsausschnitte oder anderes zurechtlegen, welche zu den oben gestellten Fragen passen.

Bleibe achtsam und gesund!

Wochenimpuls #4

Erfolge anerkennen

obwohl wir soviel Zeit haben, können wir auch ganz schön in Stress geraten, denn viele von uns bekommen im Job täglich Aufgaben und jetzt müssen wir uns selbst organisieren! In der ersten Phase haben wir uns noch gefreut darüber, endlich Zeit zu haben, für alles was sonst liegen bleibt. Vielleicht schleicht sich jetzt langsam ein Unbehagen ein und du fängst an, dich mit anderen zu vergleichen. Was machen die Nachbarn? Arbeitet die Frau jetzt ehrenamtlich beim Corona-Helferkreis mit? Oder geht deine Freundin immer noch arbeiten in der Zeit von Corona, weil es in ihrem Job möglich ist? Was löst das bei dir aus? Stellst du dich im Vergleich dazu?

Vergleich in Perspektive setzen 

Verschiedene Lebenswirklichkeiten lassen sich schlecht vergleichen, denn jeder von uns ist so verschieden. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, seinen ganz eigenen Weg, wann er oder sie an einem Punkt sind. Und sicher gibt es immer jemanden, der schon da ist, wo du hin möchtest. Z.B. wenn du abnehmen möchtest, dann siehst du immer die Personen, die schlanker sind als du, die die Traumfigur haben, die du dir wünschst. Aber vielleicht hat eine Person ja eine Schilddrüsenstörung und würde sogar gerne zunehmen, kann es aber nicht. Oder, sie muss sich unendlich dafür zurücknehmen, um ihr Gewicht zu halten, was sie im Grunde unheimlich stresst. Hinter jeder Person steht eine andere Geschichte. Wichtig ist zu sehen, was dich ausmacht, wo du stehst. Wenn du im Vergleich bist, dann findest du immer die Dinge, die du noch nicht hast, das ist furchtbar frustrierend weil du dich dadurch sofort wieder abwertest. Erkenne dich dafür an, wo du jetzt stehst, es vollkommen in Ordnung.

Erkenne deine Erfolge an 

Je mehr du deine Erfolge feierst, desto weniger ist es für dich wichtig wie du da stehst oder was andere über dich denken. Je mehr du dich selbst wertschätzt und anerkennst für das was du bist und erreicht hast, inklusive der Seiten die dir an dir nicht gefallen, deiner Fehler und Makel, je mehr du dich liebst, desto weniger wirst du dich überhaupt vergleichen. Wir können die Beispiele anderer als Inspiration nutzen, als Vorbilder, um von ihnen zu lernen. 

Heute möchte ich dir dazu ein Schreibritual mitgeben

Setz dich am Abend vor dem Schlafengehen hin und notiere dir drei Dinge, die für dich heute anerkennst. Erkenne dich an, für das was du erreicht hast. Das können kleine Dinge sein, wie z.B. sich Zeit zu nehmen für einen Spaziergang, ein leckeres Essen für deine liebsten zubereitet zu haben, oder endlich mal den Kühlschrank zu putzen. Du siehst schon, alles zählt. Mach es zu deinem Ritual und du wirst sehen, wieviel Erfolge du verbuchen kannst.

Ich hoffe du kannst ruhig und gelassen durch diese Zeit gehen und voller Zuversicht und Vertrauen auf das blicken was kommt!

Wochenimpuls #3

Was wäre, wenn alles, was in deinem Leben geschieht, für und nicht gegen dich passiert?

Auch wenn jetzt gerade die Coronawelle über uns schwappt, die Ausgangssperre zur Qual wird, das familiäre Miteinander eskaliert oder gar für manch einen von uns vielleicht die Existenz bedroht ist, ist diese Frage doch extrem hilfreich. Sie hilft uns, den Blickwinkel zu verändern und lässt neue Möglichkeiten zu.

Wir neigen dazu, alles in gut und schlecht einzuteilen und verurteilen Situationen und Menschen voreilig und oft zu unrecht. Schlechtes ist nicht immer schlecht und Gutes ist nicht immer gut. Alles hängt von unserer Bewertung ab, ohne Bewertung ist alles neutral. Ich möchte dir den Impuls geben, dich einmal zu beobachten, wie oft du im Alltag etwas in gut oder schlecht einteilst. Jetzt denkst Du Dir auch ganz zurecht, das ist doch viel leichter als gesagt! Aber trotzdem können wir etwas tun und lernen, unsere Denk-und Handlungsweisen besser wahrzunehmen.

Nimm dir im Alltag immer mal wieder einen Moment, um Innezuhalten, nimm ein paar tiefe Atemzüge, schließe die Augen und spüre in dich hinein. Auf dieses Weise verbindest du dich wieder mit dir selbst und kommst bei dir an. Das muss keine große Sache sein, es reichen schon 2 Minuten. Je öfter du dies machst, desto achtsamer und bewusster wirst du. Denn, am Ende ist alles eine Übungssache. So gelingt es uns immer mehr vom Bewerten weg zu kommen, hin zum Annehmen was ist.

Ich möchte eine Geschichte aus dem alten China mit dir teilen, in welcher deutlich wird, wie hilfreich es sein kann, alles so anzunehmen wie es ist:

Es war einmal ein alter Mann, der zur Zeit Lao Tses in einem kleinen chinesischen Dorf lebte. Der Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn in einer kleinen Hütte am Rande des Dorfes. Ihr einziger Besitz war ein wunderschöner Hengst, um den sie von allen im Dorf beneidet wurden. Es gab schon unzählige Kaufangebote, diese wurden jedoch immer strickt abgelehnt. Das Pferd wurde bei der Erntearbeit gebraucht und es gehörte zur Familie, fast wie ein Freund. Alles war gut.

Eines Tages war der Hengst verschwunden. Nachbarn kamen und sagten: „Du Dummkopf, warum hast du das Pferd nicht verkauft? Nun ist es weg, die Ernte ist einzubringen und du hast gar nichts mehr, weder Pferd noch Geld für einen Helfer. Was für ein Unglück!“ Der alte Mann schaute sie an und sagte nur: „Unglück – Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen.“

Das Leben musste jetzt ohne Pferd weitergehen und da gerade Erntezeit war, bedeutete das unheimliche Anstrengungen für Vater und Sohn. Es war fraglich ob sie es schaffen würden, die ganze Ernte einzubringen.

Ein paar Tage später, war der Hengst wieder da und mit ihm war ein Wildpferd gekommen, das sich dem Hengst angeschlossen hatte. Jetzt waren die Leute im Dorf begeistert. „Du hast Recht gehabt“, sagten sie zu dem alten Mann. Das Unglück war in Wirklichkeit ein Glück. Dieses herrliche Wildpferd als Geschenk des Himmels, nun bist du ein reicher Mann…“ Der Alte sagte nur: „Glück – Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen.“

Die Dorfbewohner schüttelten den Kopf über den wunderlichen Alten. Warum konnte er nicht sehen, was für ein unglaubliches Glück ihm widerfahren war? Am nächsten Tag begann der Sohn des alten Mannes, das neue Wildpferd zu zähmen und zuzureiten. Beim ersten Ausritt warf ihn dieses so heftig ab, dass er sich beide Beine brach. Die Nachbarn im Dorf versammelten sich und sagten zu dem alten Mann: „Du hast Recht gehabt. Das Glück hat sich als Unglück erwiesen, dein einziger Sohn ist jetzt ein Krüppel. Und wer soll nun auf deine alten Tage für dich sorgen?‘ Aber der Alte blieb gelassen und sagte zu den Leuten im Dorf: „Unglück – Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen.“

Es war jetzt alleine am alten Mann die restliche Ernte einzubringen. Zumindest war das neue Pferd soweit gezähmt, dass er es als zweites Zugtier für den Pflug nutzen konnte. Mit viel Schweiß und Arbeit bis in die Dunkelheit, sicherte er das Auskommen für sich und seinen Sohn.

Ein paar Wochen später begann ein Krieg. Der König brauchte Soldaten, und alle wehrpflichtigen jungen Männer im Dorf wurden in die Armee gezwungen. Nur den Sohn des alten Mannes holten sie nicht ab, denn den konnten sie an seinen Krücken nicht gebrauchen. „Ach, was hast du wieder für ein Glück gehabt!“‚ riefen die Leute im Dorf. Der Alte sagte: “ Mal sehen, denn wer weiß? Aber ich vertraue darauf, dass das Glück am Ende bei dem ist, der vertrauen kann.“

Buch und Filmtipp: „Peaceful Warrior – Der Pfad des friedvollen Kriegers“

Wochenimpuls #2

Lichtvolle Meditation

Seit einigen Tagen gilt auch für uns, zuhause zu bleiben. Was macht das mit dir? Bist
du in Freude über die gewonnene Zeit oder in Sorge? Bist du zuversichtlich oder unru-hig und verwirrt? Es gibt soviele verschiedene Gefühle! Nimm dir im Laufe des Tages immer mal Zeit um Innezuhalten, in dich hinein zu spüren und deine Innere Welt zu er-forschen. Nimm wahr, was da gerade ist, ohne Bewertung und auch ohne Druck, das da irgendetwas zu sein hat. Denn, vielleicht ist da auch eine Leere in dir. alles was da ist, darf sein. Atme, tauche ein, verweile, lass los……frage dich, was genau du jetzt brauchst, um Licht in dir wahrzunehmen. Was wünscht du dir, das jemand anderes dir gibt? Stelle dir vor, du triffst deine beste Freundin/ Freund, was genau wünscht du dir von dieser Person jetzt? Und dann werde selbst zu der Person, die du dir für dich wün-schst, gehe in dein Licht. Stelle dir vor, wie von der Spitze deines Kopfes durch deinen Scheitel helles weissgoldenes Licht in dich hinein strömt und in jede Zelle deines Kör-pers fliesst. Lass es stärker und stärker in dir Leuchten und erhelle auch alles um dich herum. Verbinde dich mit all den anderen Lichtern um dich und in der Welt, um so zu gebündelter Energie, zu einem gemeinsamen starken Licht zu werden! 
Ich möchte dich einladen, dazu ein Bild zu malen, aus der Energie heraus, die du jetzt gerade fühlst. Lege dir alles zurecht was du brauchst und lass deine Hand leiten, male aus dem Gefühl heraus, das du gerade in dir trägst, ohne zu bewerten oder gewollt in eine Richtung zu lenken, Lass es fliessen, folge deinen Impulsen und vertraue darauf, das alles was kommt richtig ist.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir dein Bild zuschickst oder sehr gerne auch auf Facebook https://www.facebook.com/annettehaehnlein/oder Instagramhttps://www.instagram.com/annettehaehnlein/ einen Post hinterlässt, ein Wort, ein Gefühl, ein Bild.

Übrigens gibt es ab sofort auch die Möglichkeit einer telefonischen Beratung, siehe hier:  https://annettehaehnlein.de/aktuelles/

Wochenimpuls #1

Ho´ponopono

aus aktuellem Anlass – Corona -möchte ich jeden von uns auffordern, sich mit dem höheren Sinn hinter einer Krise zu beschäftigen. Jeder ist jetzt gefragt, sein Verhalten und dessen Auswirkungen zu hinterfragen. Mehr denn je, zeigt diese Krise, wie sehr wir miteinander verbunden sind, wie sehr wir angewiesen sind auf eine intakte Erde, Zusammenhalt und einem gesunden Menschenverstand. Was kann der einzelne, was können WIR tun? Wir können aus dem Gefühlsdickicht der Opferhaltung und der Ohnmacht – Ich kann ja sowieso nichts machen – heraustreten. „Ich bin ein Teil dieser Welt. Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt. “ Indem wir uns heilen, heilen wir die Welt.

Ho´ oponopono

Das hawaiianische Vergebungsritual Ho´oponopono, kann ein Schlüssel auf der Suche nach Antworten sein. Man vergibt sich und anderen, Ho ´oponopono heißt wörtlich übersetzt,“richtig richtig machen“. Im Hinblick auf unseren Umgang miteinander und den Umgang mit der Erde, ist es ein wichtiger Schritt, um erst einmal anzuerkennen, was falsch läuft und was wir uns und unserer Erde tagtäglich antun. Ho ´oponopono gibt uns die Möglichkeit uns wieder in Harmonie zu bringen, den Kurs den man verlassen hat, wieder auf den rechten Weg zu bringen. Wir beten um Erkenntnis, Kraft, Mut und Ruhe zu erlangen. Indem wir das Problem beschreiben, finden wir unseren Anteil daran. Und genau das brauchen wir: die Erkenntnis und die volle Übernahme der Verantwortung für unser Handeln. Ho ´oponopono ist ein einfacher Weg um in inneren Frieden und in die Harmonie zu gelangen. Ho ´oponopono bedeutet ein Problem von Grund auf zu lösen und es zum Guten zu wenden.

Ho ´oponopono Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich liebe dich. DANKE.

Wiederhole dieses Ritual sooft wie möglich, am besten gleich morgens nach dem Aufwachen.

Es tut mir leid. Ich entschuldige mich, ich nehme wahr, das ich leide und das verbindet mich mit meinen Gefühlen. ich lehne das Problem nicht mehr ab, sondern erkenne meine Lernaufgabe. Ich oder meinen Ahnen (durch di ich energetisch und durch Tradition verbunden bin) haben Leid verursacht. ich werde jetzt durch die Kraft des gesprochenen Wortes frei von dieser Schuld.

Bitte verzeihe mir. bitte verzeihe mir, das ich oder meine Ahnen dich und mich in unserer Entwicklung bewusst oder unbewusst gestört haben. Bitte verzeihe mir, das ich gegen die göttlichen Gesetzte der Harmonie und Liebe gehandelt habe. Bitte verzeihe mir, dass ich dich (oder die Situation) bisher beurteilt und unsere spirituelle Identität und Verbundenheit in der Vergangenheit mißachtet habe.

Ich liebe dich. Ich liebe dich und ich liebe mich. Ich sehe und respektiere das Göttliche in dir. ich liebe und akzeptiere die Situation so, wie sie ist. Ich liebe das Problem, das zu mir gekommen ist, um mir die Augen zu öffnen. ich liebe mich und dich bedingungslos und mit all unseren Schwächen und Fehlern.

Danke. Danke, denn ich verstehe, dass das Wunder bereits auf dem Weg ist. Ich danke dem Universum, der göttlichen Weisheit und den Engeln für die transformation meines Anliegens. Danke, dann das was ich erhalten habe und das, was passieren wird, ist das was ich durch das Gesetz von Ursache und Wirkung anziehe. Danke, denn durch die Kraft der Vergebung bin ich jetzt frei von der energetischen Fessel der Vergangenheit. Danke, das ich erkennen darf und verbunden bin mit der Quelle allen Seins.

Übung: Suche dir einen ruhigen Ort und stelle dir die Situation so genau wie möglich vor. Spüre in dich hinein und werde jetzt des zentralen Gefühls gewahr, welches die Situation in dir auslöst. Werde zum Beobachter und frage dich, wie du mit der Erde und deinen Mitmenschen umgehst. Versuche deinen Anteil an der Situation zu erkennen. Schreibe dir alles auf, was dir dazu einfällt. Mache jetzt zu jeder Situation ein Ho´oponopono, indem du die Situation als Lernaufgabe annimmst.

Buchempfehlung und Textauszüge aus dem Buch „Ho´oponopono“ von Ulrich Emil Duprée, Schirner Verlag

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